Mode auf Rechnung bestellen

Mode auf Rechnung bestellen

Alles über Mode auf Rechnung kaufen

Das Online Shopping erfreut sich insbesondere im Modebereich immer größerer Beliebtheit, denn nichts ist bequemer, als von Zuhause aus in Shops zu stöbern und die Ware per Mausklick zu bestellen. Online-Shops bieten dem Kunden diverse Möglichkeiten der Bezahlung an. Der Zahlungstransfer kann per Rechnung, Vorkasse, Überweisung, Nachnahme oder Bezahlsystemen wie PayPal oder Sofortüberweisung.de abgewickelt werden.

Da die Mehrheit der Deutschen die Bezahlung per Rechnung bevorzugt, ist der Online-Handel besonders auf diese Art der Zahlungsabwicklung angewiesen. Studien zu Folge bevorzugen ca. 80% der Online-Käufer diese Art der Bezahlung, da sie bequem und sicher ist. Sie bezahlen die Ware erst dann, wenn diese eingetroffen ist und gefällt.

Frauen bestellen Mode im Internet
Onlineshopping wird immer beliebter

Das gilt besonders für den Textilbereich, denn wer möchte schon für einen Modeartikel im Voraus bezahlen, wenn er nicht weiß, ob die Ware seinen Erwartungen entspricht. Ein Kleidungsstück ist schließlich die „zweite Haut“ – und die muss gut zu einem passen. Beim Online-Kauf können Sie die Qualität nicht sinnlich erfassen und müssen sich ganz auf die Text- und Bildinformationen verlassen.

Darüber hinaus ist das Thema Sicherheit ein relevanter Faktor. Das gilt insbesondere beim Kauf per Kreditkarte, denn Kunden scheuen davor zurück, sensible Bankdaten preis zu geben. Eine von der Uni Regensburg durchgeführte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass ca. 75% der Kunden den Kauf abbrechen, sobald Bankdaten abgefragt werden.

So sicher sind Bezahlarten im Internet

Vorteile- und Nachteile beim Rechnungskauf

Für Sie als Käufer bietet die Zahlungsabwicklung per Rechnung wesentliche Vorteile. Sie müssen keine persönlichen Daten hinterlegen und sind somit vor Missbrauch geschützt. Auch bei einem Fehlkauf sind Sie auf der sicheren Seite: Wenn die heiß ersehnte Modeware bei Ihnen eingetroffen ist und Ihnen der Kleiderspiegel einen Fehlkauf offenbart, haben Sie keinen finanziellen Verlust und gehen kein Risiko ein. Wenn die Jeans unvorteilhaft sitzt, die Ärmel vom Jackett zu kurz sind oder die Farbe auf dem Foto anders aussieht, können Sie die Ware innerhalb einer Frist zurücksenden.

Apropos Finanzen – wenn Ihr Konto am Monatsende sehr strapaziert ist oder rote Zahlen aufweist, können Sie trotzdem shoppen, denn die Rechnung ist in der Regel erst nach 14 Tagen fällig. Sie müssen auf das „Kleine Schwarze“ oder auf das Jackett, das Sie unbedingt für das Wochenende benötigen, nicht verzichten.

Vorteile von Mode auf Rechnung bestellen auf einen Blick

✓ es müssen keine persönlichen Daten hinterlegt werden
✓ erst bezahlen wenn Ware gefällt
✓ kein finanzielles Risiko bei Fehlkauf
✓ meist späteres Zahlungsziel
✓ risikoloses Bestellen der Ware möglich

Diesen Vorteilen steht ein kleiner Nachteil gegenüber: Sie müssen den Betrag über Ihr Online-Konto anweisen und dabei die Zahlenkolonne der IBAN-Nummer eintippen. Noch aufwändiger ist der konventionelle Weg, der Sie mit einem ausgefüllten Rechnungsbeleg zu Ihrer Bank oder zum Briefkasten führt. Mitunter kann der Online-Kauf per Rechnung auch etwas kostspieliger werden als ein Einkaufsbummel in einem „traditionellen“ Ladengeschäft.

Einige Anbieter schlagen die Kosten für das Ausstellen der Rechnung und für die Risiken eines Zahlungsausfalls insgeheim auf den Preis auf. Kostspieliger kann es auch werden, wenn Sie in einen „virtuellen Kaufrausch“ verfallen. Virtuelles Geld wird oft schneller ausgegeben als die „richtigen Scheine“.

Der Kauf in einem Online-Shop kann mitunter auch teurer werden, wenn Sie die Rechnungen aus den Augen verlieren und Ihnen eine Mahnung ins Haus flattert. Unabhängig von den kleinen menschlichen Schwächen überwiegen jedoch die Vorteile, da Sie die Ware nur dann bezahlen, wenn Sie Ihnen gefällt.

Nachteile auf einen Blick

✕ entweder Online-Überweisung oder konventionelle Überweisung
✕ kann etwas teuer als andere Zahlungsarten sein
✕ Gefahr in einem Kaufrausch zu verfallen

Welche Risiken trägt der Händler?

Für den Händler fallen bei einem Rechnungskauf geringe Kosten an, zumindest bei einem reibungslosen Zahlungsablauf. Da nie ausgeschlossen werden kann, ob der Kunde über die nötige Bonität verfügt, ist der Rechnungskauf mit einem Risiko verbunden. Möchte der Händler auf Nummer sicher gehen, kann er vorab eine Bonitätsprüfung vornehmen. Die Kosten, ca. 16 Euro, müssen in Relation zum Kaufpreis stehen, andernfalls zahlen sich die Gebühr und der Mehraufwand nicht aus.

☝ Der Anbieter muss zuvor aber die Zustimmung des Käufers einholen, andernfalls gerät er mit dem Datenschutz in Konflikt.

Zahlungsmoral und Retour beim Rechnungskauf

Frau mit Rechnung
Rechnung kommt mit Erhalt der Ware

Bei Shop-Betreibern erfreut sich der Rechnungskauf angesichts der Nachteile keiner großen Beliebtheit. Zu groß sind die Risiken von Retour und Zahlungsausfällen, die die Ressourcen von Zeit und Geld strapazieren. Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahlungsmoral oder Betrugsdelikte von der Branche abhängen. Da etwa 70% der Kunden eine gute bis sehr gute Zahlungsmoral attestiert wird, ist das Risiko für den Handel jedoch relativ gering, auf den Kosten sitzen zu bleiben oder ein zeitraubendes Mahnverfahren einleiten zu müssen. Im Textilbereich treten Unregelmäßigkeiten jedoch verstärkt auf.

PaketeWenn der Online-Händler den Rechnungskauf intern abwickelt, muss er ein effektives Risikomanagement etablieren und Mahn- und Inkassoverfahren selbst einleiten, die ihn von seinem Kerngeschäft ablenken. Da nimmt es nicht Wunder, wenn viele Internetshops dem Rechnungskauf ablehnend gegenüber stehen.

Ein weiteres Problem stellt der Rückversand der Waren dar. Diese Befürchtungen sollten aber einer differenzierten Betrachtung unterzogen werden. Während einige Shop-Betreiber kaum über Rückläufe klagen, beträgt die Rate in anderen Branchen bei etwa 10%. Diese hohen Warenrückläufe sind insbesondere im Elektro- und Modehandel zu beobachten. Wider Erwarten hat der Rechnungskauf einen relativ geringen Einfluss auf die Retourenraten. Lediglich geschätzte 25% der Händler konnten einen Zuwachs bei einem Kauf per Rechnung registrieren. Bei etwa 50% der Anbieter konnte kein Zusammenhang zwischen der Art der Bezahlung und der Retourrate festgestellt werden. Insgesamt beträgt die Quote der Rücksendungen bei allen Online-Händlern ca. 7%.

Der Handel kann die Warenretour aber erheblich reduzieren, wenn der Konsument mehr Produktinformationen erhält. Insbesondere bei Mode ist dieser Faktor von besonderer Relevanz. Da der Käufer keine Möglichkeit hat, die Ware zu fühlen oder anzuprobieren, tragen Bilder und ein gut gestaltetes wie übersichtliches Layout zum Transfer von Informationen bei. Genaue Angaben zu Größe, Form und Farbe minimieren das Zurücksenden der Textilien. Darüber hinaus reduzieren zuverlässige Logistikpartner sowie eine optimale Kundenkommunikation die Rate der zurückgesendeten Waren erheblich. Eine einfache E-Mail, die den Kunden darauf hinweist, das seine Ware wieder bei dem Händler angekommen ist, sorgt sogar für Kundenbindung. Da die Retourrate gerade im Textilbereich etwas höher liegt, stellt der Rechnungskauf nicht vorn herein ein Nachteil dar, da Stammkunden generiert werden können. Darüber hinaus kann der Online-Händler bei den „treuen“ Kunden auf eine gute Zahlungsmoral setzen.

Rechnungsversand

Der Online-Händler ist laut § 14 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) grundsätzlich verpflichtet, eine Rechnung auszustellen. Da der Druck und der Versand der Rechnungen mit einem Zeit- und Kostenaufwand verbunden sind, gehen viele Anbieter dazu über, die Rechnungen online zu versenden. Diese Option steht dem Handel seit 2011 zur Verfügung. Der Händler muss dem Kunden dabei nur die Echtheit des Dokumentes garantieren und dessen Einverständnis über die Verkaufsbedingungen einholen.

Rechnungsbezahlsystem

Die Bezahlung per Rechnung weist eine derart hohe Akzeptanz beim Kunden auf, dass ein Online-Händler seinen Gewinn um 40% steigert, wenn er dem Endverbraucher diese Option anbietet. Da ein Internetshop sowohl viele Kunden akquirieren als auch das Risiko eines Zahlungsausfalls minimieren möchte, stoßen die Online-Händler auf die Quadratur des Kreises. Diese Rechnung kann leicht mit einem Rechnungsbezahlsystem gelöst werden. Diese Dienstleistung wird von „e-Payment-Providern“, die zur Zeit auf den Markt drängen, übernommen. Gegen eine Service-Gebühr übernehmen sie das Risiko eines Zahlungsausfalls und nehmen eine Bonitätsprüfung des Kunden vor. Die ePayment-Provider sind daher eine sehr gute Alternative zum Rechnungskauf, die für den Fall der Fälle die Haftung für die Rechnung übernehmen und sich um das Risiko- und Forderungsmanagement kümmern. Der Shop-Betreiber ist durch diesen Service vor Zahlungsausfällen geschützt. Da Zahlungsengpässe und Kreditbetrug verstärkt in der Modebranche zu verzeichnen sind, bietet sich diese Leistung insbesondere für den Online-Textilhandel an.

Von dem Rechnungsbezahlsystem kann aber auch der Kunde profitieren, denn als Käufer sind Sie vor „schwarzen Schafen“ im Internethandel geschützt oder vor Fehlern in der Logistik. Da die meisten e-Payment Provider dem Kunden die Möglichkeit der Ratenzahlung anbieten, kann das ebenfalls von Vorteil sein. Wenn Sie sich unsterblich in ein Kleid verliebt haben oder den Business-Anzug für Ihren neuen Job benötigen, müssen Sie auf das gute Stück nicht verzichten. Die Ratenzahlung macht’s möglich. Den Online-Händler freut es ebenfalls, da er Kunden gewinnt, die sich die Mode sonst nicht leisten könnten.

Da der Rechnungskauf insbesondere im Modebereich beim Endkunden die größte Akzeptanz findet, sind diese Finanzdienstleister eine gute Alternative, die sowohl dem Kunden als auch dem Online-Handel größtmögliche Sicherheit bieten und eine vertrauensvolle Kaufabwicklung gewährleisten.

Bei der Wahl des ePayment-Providers sollten Sie als Online-Händler in jedem Fall auf den Umfang der Dienstleistungen achten wie:

  • Rechnungskauf
  • Ratenzahlung
  • Zahlung per Lastschrift
  • Bonitätsprüfung in Echtzeit
  • Schutz vor Datenmissbrauch und Betrug
  • Haftung bei Zahlungsausfall
  • Risiko- und Betrugsmanagement

Hier eine Auswahl an ePayment-Providern, die sich auf dem Markt etabliert haben:

Angesichts der Vielzahl an Anbietern bietet „Payone“ einen besonderen Service, der sich insbesondere für eine reibungslose Zahlungsabwicklung auf internationalem Parkett eignet. Hier wird der Payment-Mix des nationalen wie internationalen Zahlungsverkehrs auf einer Plattform gebündelt. Wenn der Online-Shop seinen Zahlungsverkehr über einen ePayment-Provider abwickelt, bei dem der Kunde nicht registriert ist, kann die Transaktion über Payone erfolgen. Die Zahlungsflexibilität beschert dem Online-Händler wiederum zusätzliche Kunden, die in seinem Mode-Shop einkaufen.

Das Rechnungsbezahlsystem ist damit eine sinnvolle Alternative zum konventionellen Rechnungskauf. Als Kunde können Sie sicher einkaufen und Ihren Kleiderschrank mit einem schönen Modeartikel bereichern und als Händler können Sie sich über zufriedene Kunden und eine gute Jahresbilanz freuen.

Ratenzahlung als Alternative zum Kauf auf Rechnung

Da es bei umfangreichen Einkäufen, wie z.B. beim der Bestellung eines kompletten Outfits für eine Hochzeit, auch zu sehr hohen Ausgaben kommen kann, ist der Kauf auch Rechnung nicht immer eine zur Verfügung gestellte Zahlungsoption im entsprechenden Online-Shop. So kann man bei Amazon nur bis zu einem Warenkorb bis 100€ den Kauf auf Rechnung auswählen.

Alternativ bietet sich bei hohen Summen der Ratenkauf an. Viele Shops bieten inzwischen Ratenzahlung an – entweder direkt oder über externe Anbieter. Eine Übersicht über Shops die Ratenzahlung anbieten, finden Sie zum Beispiel auf der Website www.ratenkauf.net.
Auch wenn der Shop selbst keine Ratenzahlung anbietet, kann es eine Möglichkeit sein die Finanzierung über Banken abzuwickeln, da die Zinsen aktuell sehr kundenfreundlich sind.